Fenster in Kloster Oesede

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Erfassen, erhalten, sehen – der Ruth und Theo M. Landmann Archiv e.V. ist gegründet

Informationsflyer Landmann-Archiv15. Juli 2009 | Die Aufgabe des Landmann-Archivs ist es, die Werke des Osnabrücker Glasmalers Theo M. Landmann (1903–1978) und der Osnabrücker Keramikerin Ruth Landmann (1912–2008) zu dokumentieren, zu erhalten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hierzu sollen im Jahre 2010 Werkverzeichnisse erstellt werden. Das Landmann-Archiv wurde am 16. Juni 2009 beim Amtsgericht Osnabrück in das Vereinsregister eingetragen und am 15. Juli 2009 vom Finanzamt Osnabrück als gemeinnützig anerkannt.

Die künstlerischen Werke des Glasmalers Theo M. Landmann und seiner Frau, der Keramikerin Ruth Landmann, sind geprägt von christlicher Überzeugung, verbunden mit naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen. In der über 70-jährigen Schaffensperiode haben die Künstler einen eigenen Stil entwickelt, der ihre Arbeiten charakteristisch und unverwechselbar macht. Beide Künstler lebten in Osnabrück, der Schwerpunkt ihres Schaffens bezieht sich auf das Osnabrücker Land und das Emsland. Die keramischen Reliefs, Brunnen, Mosaiken, Glasfenster und Fresken befinden sich im privaten Besitz oder sind in Kirchen und Kapellen, in Schulen und öffentlichen Gebäuden ein fester Bestandteil der innenarchitektonischen Ausgestaltung.

Im Jahr 2007 hat Pia Landmann begonnen, verstreut gelagerte Dokumente und Unterlagen, die im Zusammenhang mit den Arbeiten von Theo M. Landmann und Ruth Landmann stehen, zusammen zu führen und systematisch zu ordnen, um so die Grundlage für die Erstellung von Werkverzeichnissen zu schaffen. »Da die Werke teilweise vor über 50 Jahren entstanden sind, ist es den heutigen Eigentümern und Verwaltern oft nicht mehr bekannt, wer die Schöpfer der Baukeramiken oder der Glasfenster sind. Die geplanten Werkverzeichnisse sollen ein Bewusstsein schaffen, das dazu beiträgt, die Arbeiten zu schützen und zu erhalten«, erklärt Pia Landmann, erste Vorsitzende des Archivs und Tochter der beiden Künstler.

Ein Flyer zum Ruth und Theo M. Landmann Archiv e. V. kann hier heruntergeladen werden. Er informiert auch über die Möglichkeiten, die Arbeiten des Archivs zu unterstützen. Jeder Hinweis auf Arbeiten der beiden Künstler ist von großem Interesse.

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»Der Evangelist Lukas« (Ausschnitt)

Glasbetonfenster von Theo M. Landmann in der St. Marien Kirche in Kloster Oesede-Georgsmarienhütte, 1962

Foto: Ruth und Theo M. Landmann Archiv e.V.