Kreuzweg Wiesmoor


Neuigkeiten rund um die Arbeit
des Landmann-Archivs

Die Rubrik wird halbjährlich aktualisiert

02. Oktober 2017
Entgegen einer ersten Ankündigung, werden einige der Betonglasfenster von Theo M. Landmann in der Kirche St. Ansgar, Osnabrück-Nahne, doch dem Umbau zum Opfer fallen (s. Neuigkeit vom 17. Mai 2017) … es sei denn, es findet sich noch ein neuer
Anbringungsort.

Der Landmann-Archiv e.V. hat sich nach einer Ortsbesichtigung gegen die Überlegung der Gemeinde und des Architekten ausgesprochen, die nicht in das Konzept des Umbaus passenden Betonglasfenster einfach zu zerstören. Abgesehen von ihrem künstlerischen Wert, stehen die „Ansgar-Fenster“ in einem thematischen Zusammenhang und sind erhaltenswerte, typische Dokumente der Architektur der Nachkriegsmoderne aus den 1960er Jahren. Sie sind aus belgischem Dickglas gearbeitet, das in einem aufwendigen und kostspieligen Verfahren hergestellt wurde. Jedes einzelne reliefartig strukturierte Glasstück wurde individuell nach Vorlage gegossen und dann in Beton eingefügt.

Das Baureferat des Bistums Osnabrück äußerte sich dazu folgendermaßen: »... wie bei unserem gemeinsamen Termin am 07. September besprochen, wird die Kirchengemeinde sich bemühen, die beiden Motivfenster (WV-Nr.: 322 Fenster 1 und 2) aus der Südostfassade, welche im Gebäude aufgrund der Nutzungsänderung nicht bestehen bleiben können, auszubauen und anderweitig unterzubringen. Hierzu werden wir auch die Möglichkeit einer Aufstellung im Außenbereich weiter verfolgen und die Kosten hierfür in den Ausschreibungen abfragen. Da die Kapazitäten im Bistumsdepot begrenzt sind, wäre eine Aufbewahrung dort nur für eine Übergangszeit möglich. Wie besprochen stellen wir es Ihnen jedoch auch frei, die Fenster in Ihr Archiv zu übernehmen oder über Ihre Kontakte weiter zu vermitteln. Die drei großen Fenster in der Nordwestfassade (WV-Nr.: 324), welche zukünftig zum Pfarrheimteil gehören, werden wir wie bereits erörtert weder anderweitig aufstellen noch unterbringen können. Sollten Sie hierfür eine weitere Verwendung finden, werden wir gerne versuchen die Elemente einzeln auszubauen. [...]

Natürlich ist uns klar, dass der Ausbau der aufwendig hergestellten Fenster einen Verlust für die Gemeinde darstellt. Für eine zukunftsfähige Umnutzung des Gebäudes ist dieser Schritt jedoch notwendig. Wir sind jedoch auch froh, dass die verbleibenden Fenster den neuen Kirchenraum nach wie vor prägen werden. ...«

Im Januar 2018 wird mit dem Umbau begonnen! Es wäre schön, wenn sich bis dahin noch eine Lösung, die den Erhalt sichert, anbieten würde. Vor allem im Umfeld des Ortes, für den die Betonglasfenster ursprünglich gestaltet wurden.

01. August 2017
Keramischer Kreuzweg aus der ehemaligen Kirche St. Johannes Evangelist in Bad Eilsen findet einen neuen Anbringungsort.

Die 14 Stationen des Kreuzwegs (WV-Nr.: 213) von Ruth Landmann waren ursprünglich in die Nord- und Südwand der Kirche St. Johannes Evangelist in Bad Eilsen eingelassen. Die Kirche wurde im Jahr 2010 profaniert und verkauft. Die Kreuzwegstationen wurden 2012 ausgebaut.

Auf dem Hauptfriedhof der Stadt Datteln werden die 14 Stationen im Jahr 2018 einen neuen Anbringungsort finden. Im Rahmen einer Neu- und Umgestaltung des Friedhofs werden die keramischen Platten in Anröchter Steinstelen eingelassen und an einem Weg, der um ein Grabfeld angelegt wird, aufgestellt. Idee und Gesamtplanung stammen von der Landschaftsgärtnerei Hötting in Datteln. Die Stelen werden von dem Steinmetzbetrieb Gregor Schulte in Möhnesee-Büecke ausgeführt.

11. Mai 2017
Der Kirche St. Ansgar in Osnabrück-Nahne mit Betonglasfenstern von Theo M. Landmann steht ein großer Umbau bevor

Die Pfarreiengemeinschaft Osnabrück-Süd hat sich entschlossen, auch an ihrem dritten Kirchenstandort eine einschneidende Umbaumaßnahme vorzunehmen. In der im Jahr 1964/65 von den Osnabrücker Architekten Burlage und Niebuer gebauten Kirche, werden die Gemeinderäume in den Kirchenbau integriert und dementsprechend der Sakralraum verkleinert. Trotz dieser umwälzenden architektonischen Neugestaltung sollen alle Betonglasfenster WV-Nr.: 322 / 323 / 324, die 1965 von Theo M. Landmann entworfen wurden, erhalten bleiben.

 

4. Mai 2017
Kirche St. Ansgar in Dissen am Teutoburger Wald profaniert. Der Abriss erfolgt im Sommer

Die katholische Pfarreiengemeinschaft a.T.W., zu der fünf Kirchenstandorte gehören, hat die Kirche St. Ansgar in Dissen, in der sich auch keramische Arbeiten von Ruth Landmann befinden, aufgegeben. Nur der Turm bleibt erhalten. Es wird ein neues Gemeindezentrum gebaut, mit einer Kindertagesstätte und einer Kapelle. Die Tabernakelgestaltung WV-Nr.: 248 von Ruth Landmann sowie die 6 keramischen Chorleuchter WV-Nr.: 249 werden mit anderem Inventar einer Kirchengemeinde in Rumänien überlassen. Das keramische Flachrelief »Die Taufe« WV-Nr.: 364 und die »Lotosblüten« WV-Nr.: 363 werden zunächst eingelagert.

 

24. April 2017
Keramischer Trinkbrunnen aus dem Jahr 1957 sprudelt wieder

Die Grundschule St. Christophorus in Twist hat den Wandbrunnen »Der Froschkönig« WV-Nr.: 101 von Ruth Landmann aus dem Jahr 1957 wieder aktiviert. Der Wasseranschluss war vor Jahrzehnten stillgelegt und das Becken zur Dekoration bepflanzt worden. Jetzt steht der Brunnen den Schülern und Schülerinnen wieder in seiner ursprünglichen Funktion als täglicher Trinkwasserspender zur Verfügung.

Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung.

 

1. April 2017
Offizielle Einweihung des neuen Traktes der Grundschule Sutthausen mit der keramischen Wandgestaltung »Alte und neue Heimat«

Große Anerkennung fand bei der offiziellen Einweihung des neuen Traktes der Grundschule in Osnabrück Sutthausen, die gelungene Einbeziehung der keramischen Wandgestaltung »Alte und neue Heimat« WV-Nr.: 165 von Ruth Landmann aus dem Jahr 1962 in die Gestaltung des neuen Foyers.

Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Die Schulleitung und die Verantwortlichen der Stadt Osnabrück hatten 2015 beschlossen, die Wandgestaltung in dem zum Abriss stehenden Gebäudeteil zu erhalten. Es wurde ein architektonisches Konzept entwickelt, welches die Wand, in die die Keramik eingelassen war, als Ganzes an der ursprünglichen Stelle erhielt. Nur die maroden Gebäudeteile wurden abgerissen. Die Wand mit der Keramik wurde umbaut und so in das neu entstandene Foyer integriert.

 

12. Januar 2017
Die Kirche St. Bonifatius in Oldenburg-Donnerschwee mit Betonglasfenstern von Theo M. Landmann wird verkauft

Die im Jahr 1959-60 von den Osnabrücker Architekten Burlage und Niebuer gebaute Kirche wird, entsprechend dem lokalem Pastoralplan, im Dezember 2018 profaniert. St. Bonifatius ist eine von drei Kirchen, die zur Gemeinde St. Marien in Oldenburg gehören und den größten Sanierungsbedarf hat.

Artikel aus der nwzonline.de

Die den Raum bestimmenden Betonglasfenster WV-Nr.: 290 / 291 / 292 / 293 wurden im Jahr 1960 von Theo M. Landmann entworfen. Inwieweit sie nach einem Verkauf erhalten bleiben ist fraglich. Ebenso fraglich ist der Erhalt der 12 keramischen Apostelkreuze WVNr.: 144 von Ruth Landmann, die in die Wandpfeiler eingelassen sind.

 

4. Dezember 2016
Förderverein zum Erhalt der Kirche St. Josef in Trappenkamp gegründet

Die St. Josef Gemeinde in Trappenkamp hat einen Verein gegründet, um den Erhalt des Kirchengebäudes zu sichern und ein lebendiges Gemeindeleben zu fördern. Im Zuge der Umstrukturierung der katholischen Pfarreien im Bistum Hamburg zu Pastoralen Räumen bekommt die Pfarrei St. Josef »mehr Verantwortung vor Ort«.
In der 1965 erbauten Kirche gestaltete Ruth Landmann u.a. das Kreuz an der Chorrückwand (WV-Nr.: 194), den Taufstein (WV-Nr.: 195), den Ambo (WV-Nr.: 196), den Kreuzweg (WV-Nr.: 209) und das Relief »Teresa von Avila« (WV-Nr.: 234). Theo M. Landmann entwarf die Bleiglasfenster (WV-Nr. 325 / 326/ 327).
St. Josef ist eine der Kirchen, die am »Mönchsweg – mit Leib und Seele« liegt, einem Radfernweg, der den Spuren der Mönche folgt, die das Christentum im Mittelalter in den Norden brachten.

20. November 2016
Sanierung der Bleiglasfenster von Theo M. Landmann in der Kirche St. Stephanus in Dahme abgeschlossen

Im Juni 2016 begann der Ausbau und die aufwendige Sanierung der Bleiglasfenster »Kirche am Meer« aus dem Jahr 1971 (WV-Nr.: 340, 341, 342, 343). Die Arbeiten wurden von der Glaswerkstatt F. Schneemelcher in Quedlinburg ausgeführt.
Wie geplant konnten bis Mitte November die Fenster wieder eingebaut werden. Jetzt erhält die Kirche noch einen neuen Innenanstrich. Ostern 2017 wird die Renovierung von St. Stephanus vollständig abgeschlossen sein.

> Informationen und Fotos zu den Sanierungsarbeiten
> Presseartikel zu den Sanierungsarbeiten

16. Oktober 2016
Wieder eine Kirche mit Arbeiten von Theo M. Landmann »Kirche der Woche«: St.Franziskus in Twist-Schöninghsdorf

Unter dem Titel »Kirche im Moor« stellt das Deutsche Liturgische Institut auf seiner Webseite »Straße der Moderne. Kirchen in Deutschland« einen weiteren Kirchenbau des Osnabrücker Architekten Theo Burlage vor.
In der 1930 erbauten Kirche gestaltete Theo M. Landmann die Bleiglasfenster und den Kreuzweg in Hinterglasmalerei (WV-Nr.: 55, 56, 57, 58, 59). Das Kirchenportrait hat die Kölner Kunsthistorikerin Anja Becker-Chouati verfasst. Sie schreibt zur Zeit eine Dissertation über die sakralen Bauten Burlages und widmet darin auch ein Kapitel der
Zusammenarbeit von Theo Burlage und Theo M. Landmann.

1. Oktober 2016
Keramische Wandgestaltung »Alte und neue Heimat« an altem Anbringungsort in neuer Umgebung

Im Foyer des nach einjähriger Bauzeit fertiggestellten neuen Gebäudetraktes der Grundschule Osnabrück-Sutthausen kommt die keramische Wandgestaltung »Alte und neue Heimat« von Ruth Landmann aus dem Jahr 1962 wieder voll zur Geltung (WVNr.: 165). Um die Arbeit nicht zu beschädigen, wurden in einem architektonisch aufwendigen Verfahren Wand und Keramik als Ganzes an der ursprünglichen Stelle
erhalten. Nur die umgebenden Gebäudeteile wurden abgerissen, die Wand umbaut und so in den neuen Trakt integriert. (s. Neuigkeit vom 30. April 2015)

22. Mai 2016
Kirche St. Bonifatius in Leipzig-Connewitz mit Bleiglasfenstern von Theo M. Landmann »Kirche der Woche«

Das Deutsche Liturgische Institut in Trier ist seit dem Sommer 2015 mit seinem Projekt »Straße der Moderne. Kirchen in Deutschland« online. Die Internetseite präsentiert Meisterwerke des Kirchenbaus im 20. und 21. Jahrhundert und ist eine Einladung, Architektur zu erleben und Kirchen zu entdecken […] sie bietet eine Beschreibung des Bauwerks und seiner Ausstattung, Erläuterungen des theologischen Konzepts und der gestalterischen Idee – ergänzt um Hintergrundinformationen zur Baugeschichte und zum Architekten. Jeden Sonntag wird eine neue »Kirche der Woche« vorgestellt (www.strasse-der-moderne.de).
Für die Kirche St. Bonifatius, die im Jahr 1929 von dem Architekten Theo Burlage (1894–1971) erbaut wurde, schuf Theo M. Landmann mehrere Bleiglasfenster (WV-Nr.: 41, WV-Nr.: 42, WV-Nr. 43).

27. April 2016
»Die Bibel in Keramik«

Unter der Überschrift »Die Bibel in Keramik« setzen sich mehrere Bistumszeitungen auf ihrer überregionalen Seite »Glauben« mit der keramischen Wandgestaltung «Das himmlische Jerusalem« von Ruth Landmann, auseinander. Das Relief (WV-Nr.: 208) entstand 1966/67 für den Chorraum der St. Elisabeth Kirche in Osnabrück.

20. Dezember 2015
Bleiglasfenster aus dem Jahr 1940 in der Kirche św. Anny in Przechlewo erhalten

»Unikatowe na skalę europejską witraże zidentyfikowano w Przechlewie. Ich autorem był wybitny mistrz Theo Landmann. Na dzieła natrafiono zupełnie przypadkiem.«
Durch einen Beitrag des polnischen Senders Fakt 24.PL vom 08.12.2015 mit dem Titel »Aussergewöhnliche Entdeckung in der Kirche« wird bestätigt, dass die Bleiglasfenster »Aus dem Leben der Heiligen Joachim und Anna« (WV-Nr.: 166) im Altarraum der Kirche St. Anna in Przechlewo (Prechlau) erhalten sind. Der Beitrag zeigt als Signatur in den Fenstern: ENTW. THEO LANDMANN. Unsere Anfrage bei der Gemeinde St. Anna vor einigen Jahren blieb unbeantwortet, so dass der Erhalt dieser Fenster nicht abschließend geklärt werden konnte.

Der Videobeitrag in polnischer Sprache ist abrufbar unter:
http://www.fakt.pl/tag/sw-anna-w-przechlewie oder direkt
http://www.fakt.pl/polska/w-przechlewie-odkryto-unikatowe-witraze,film,596069.html


14. Dezember 2015
Zuschussbewilligung durch das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken in Paderborn für geplante Sanierung der Beiglasfenster in der St. Stephanuskirche in Dahme

»Am 14.7.2015 hat die Kath. Pfarrei St. Johannes in Neustadt für Ihre Filialkirche in Dahme einen Zuschuss in Höhe von € 20.000,- beantragt, um umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in 2016 durchführen zu können. […] Dieser Zuschuss ist nunmehr in der Sitzung der Vergabekommission am 2.12.2015 bewilligt worden, so dass ein weiterer Meilenstein für den Beginn der Sanierung der St. Stephanuskirche abgeschlossen ist.« (Aus der Pressemitteilung des Vereins zur Förderung und Unterhalt der katholischen St. Stephanus Kirche und der Tourismusseelsorge in Dahme e.V. vom 14.12.2015).



02. Mai 2015
Keramische Engobetafeln »Die Schöpfung« durch neue Beleuchtung wieder zur Geltung gebracht

Der lang gehegte Wunsch der evangelischen St. Thomasgemeinde in Bohmte, die keramischen Engobetafeln »Die Schöpfung« WV-Nr.: 228 im Kirchenraum besser zur Geltung zu bringen, wurde durch einen Sponsor Wirklichkeit. Durch die neue Lichtgestaltung kommt sowohl die Reliefbearbeitung als auch die Farbigkeit der Engoben wieder voll zur Geltung. Die 14 Flachrelieftafeln, waren ursprünglich an der Orgelempore angebracht. Vor Jahren erhielten sie dann einen neuen Platz unterhalb der Empore – leider im Schatten.


30. April 2015
Individuelles architektonisches Konzept sichert den Erhalt der keramischen Wandgestaltung in der Grundschule Sutthausen

Dass durch einen Brand im vergangenen Jahr beschädigte Schulgebäude der Grundschule in Osnabrück-Sutthausen muss zum Teil abgerissen und neu gebaut werden. In dem beschädigten Flügel des Gebäudes befindet sich auf einer Fläche von 7,00 m x 3,30 m die große keramische Wandgestaltung »Alte und neue Heimat« WV-Nr.165 aus dem Jahr 1962. Die Schulleitung und die Verantwortlichen der Stadt Osnabrück beschlossen, die Keramik wieder in den Neubau zu integrieren.

Es wurde ein architektonisches Konzept entwickelt, das die Wand mit der Keramik, als Ganzes, an der jetzigen Stelle erhält. Die maroden Gebäudeteile werden abgerissen, nur die Wand mit der Keramik bleibt stehen. Sie wird umbaut (s. Plan) und zu einem Foyer im Neubau gestaltet. Bei diesem Verfahren müssen die einzelnen keramischen Platten nicht aus- und eingebaut werden, was möglicherweise zu Beschädigungen geführt hätte.

Der durch diese Maßnahme logistisch aufwändigere Abriss erfolgt in den Sommerferien 2015.

24. April 2015
Sponsoren für die Sanierung der Bleiglasfenster in der Kirche St. Stephanus im Ostseebad Dahme gesucht

Aus Sorge das Bistum Hamburg könnte die Filialkirche St. Stephanus im Ostseebad Dahme schließen, gründete eine private Initiative im Jahr 2013 den Verein zur Förderung und Unterhalt der kath. St. Stephanuskirche in Dahme e.V.
Die Bleiglasfenster »Kirche am Meer« (WV-Nr.: 340, 341, 342, 343), die 1971 entstanden sind, müssten dringend saniert werden. Der Verein bemüht sich engagiert um eine Finanzierung. Zum einen hoffen sie auf Mittel aus dem Bonifatiuswerk, zum anderen bitten sie um Spenden, suchen Sponsoren, um das Vorhaben bewerkstelligen zu können.

19. Februar 2015
Danziger Historiker iniziieren einen Videobeitrag und zwei Artikel über die Bleiglasfenster in der Kirche Mutter der immerwährenden Hilfe in Danzig-Praust

»Wir sind eine Gruppe von Historikern in Praust, die mit lokalen Medien und der Stadt Praust zusammen arbeiten. Wir beabsichtigen das Werk von Ihrem Vater, d.h. die Glasmalerei in der Kirche in Praust der Prauster Bevölkerung durch entsprechende Berichte bekannt zu machen (…) Damit unser Vorhaben auch ensprechende Qualität bekommt suchen wir hierfür nach ergänzendem Material … « Leider mussten wir dem Historiker und Deutschübersetzer Herrn Marek Kozlow mitteilen, dass bei uns über die Arbeiten aus der Zeit in Danzig kein nennenswertes Informationsmaterial erhalten ist

Die beiden Bleiglasfenster »Musizierende Engel« WV-Nr.: 21, in der Kirche in Danzig-Praust, von denen wir annahmen, dass sie nicht mehr existieren, sind erst vor Kurzem wiederentdeckt worden.

Der Videobeitrag und die Artikel in polnischer Sprache sind nachfolgend zu finden:
> Videobeitrag
> Artikel auf naszemiasto.pl
> Artikel auf Facebook


11. November 2014
Für die keramische Wandgestaltung »Transparente Schöpfung« gab es in der kath. Kirchengemeinde St. Clemens in Bad Iburg keinen Platz

Auf Nachfrage erfuhren wir, dass das Relief »Transparente Schöpfung«, WV-Nr.: 323 im November, vor dem Abriss des alten St. Franziskus Hauses in Bad Iburg, aus der Kapellenwand ausgebaut wurde. Dies erfolgte, wie man uns sagte, nicht ohne Beschädigung. Anschließend wurde die Wandgestaltung mit einem Transport der Caritas nach Rumänien gebracht. (s. auch Neuigkeit vom 3. Dezember 2013).
Die Arbeit »Transparente Schöpfung« wurde für das St. Franziskus Haus konzipiert und setzt sich thematisch mit dem Leben und der Gedankenwelt des Heiligen Franziskus auseinander. Zur Aufgabe gehörte auch, den vorhandenen Tabernakel in die Arbeit zu integrieren.

10. September 2014
Zwei Bleiglasfenster aus dem Jahr 1927 in Pruszcz Gdański (Danzig-Praust) erhalten

Im September erhielten wir eine interessante Nachricht aus Pruszcz Gdańsk (Polen). Der Pfarrer der kath. Kirchengemeinde Matki Boskiej Nieustającej Pomocy (Mutter der immerwährenden Hilfe) schickte uns Informationsmaterial über seine Kirche. Dazu Fotos von zwei Bleiglasfenstern im Altarraum, mit der Darstellung von jeweils vier musizierenden Engeln. In einem dieser Fenster hatte er die Signatur »Theo M. Landmann« entziffert, die Jahreszahl »1927« und den Namen der ausführenden Glasfirma »Deppen«. Vor längerer Zeit schon hatten wir angefragt, ob die Fenster, die in einem Flyer der Firma Deppen aus
dem Jahr 1930/31 ohne Titel erwähnt werden, möglicherweise noch existieren.
Aus dem »Erhalt unbekannt« in der WV-Nr.: 21 ist so jetzt erfreulicherweise »erhalten« geworden.

24. Juli 2014
Überraschende Funde in Dörpen

Die keramische Wandgestaltung »Christophorus« (WV-Nr. 215) aus dem Jahr 1967 ist im Neubau des Christophorushauses der kath. Pfarrgemeinde St. Vitus in Dörpen erhalten. Dies teilte uns Josef Herrmann von der Abteilung Kultur und Archiv des bischöflichen Generalvikariats in Osnabrück mit. Zuständig für die Inventarisierung und Dokumentation der Kunst in den Gemeinden des Bistums Osnabrücks fiel ihm auch auf, dass eine weitere Arbeit, die er Ruth Landmann zuordnet, nicht im Werkverzeichnis aufgeführt ist. Es handelt sich um eine Madonna mit Kind, die ebenfalls im Christopherushaus einen neuen Platz gefunden hat.

Bei unserer Anfrage an die Gemeinde St. Vitus vor einigen Jahren hatte man uns mitgeteilt, dass der »Christophorus« nicht erhalten sei, da das alte Pfarrheim abgerissen wurde. Wir freuen uns über die neuen Informationen, den Erhalt der Arbeiten und bedanken uns bei Herrn Herrmann für seine Unterstützung. Das keramisches Wandbild „»Madonna mit Kind« wurde im Werkverzeichnis nachgetragen und ist unter WV-Nr. N6 zu sehen.

1. Juni 2014
Kirche St. Bruno in Soest: Drei Bleiglasfenster neu in das Werkverzeichnis aufgenommen

Bei der systematischen fotografischen Inventarisierung der Glasmalereien in Nordrhein-Westfalen hat die Forschungsstelle Glasmalerei (Mönchengladbach) in der Kirche St.Bruno in Soest drei Bleiglasfenster von Theo M. Landmann aus dem Jahr 1945/46 aufgenommen, die dem Ruth und Theo M. Landmann Archiv e.V. nicht bekannt waren. Dass die unsignierten Fenster von Landmann stammen hatte die Pfarrgemeinde St. Bruno im Jahr 2006 zum 80-jährigen Bestehen recherchiert.
Es handelt es sich um Darstellungen der Heiligen Bruno, Patroklus und Liborius (WV-Nr. N23) Die Fenster, die ursprünglich für die nach dem Krieg gebaute Kapelle St. Bruno entworfen und ausgeführt wurden, sind Anfang der 1960er-Jahre, als die Kapelle zu klein wurde und man die neue Kirche St. Bruno errichtete, in eine Seitenkapelle übernommen worden.



Hier finden Sie Meldungen der Jahre 2011–2013

 

 

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»Kreuzweg« (Ausschnitt)

Kreuzweg (Ausschnitt) von Ruth Landmann in der kath. Kirche Maria Hilfe der Christen in Wiesmoor, 1970 (Keramik)

Foto: Ruth und Theo. M. Landmann Archiv e.V.