Keramik in Eschweiler

Sehen, um zu verstehen

Die Arbeiten von Theo M. Landmann und von Ruth Landmann sind geprägt von christlicher Überzeugung, verbunden mit naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen. In der über 70-jährigen Schaffensperiode haben die Künstler einen eigenen Stil entwickelt, der ihre Arbeiten charakteristisch und unverwechselbar macht.

Es ist ein Anliegen des Archivs, die einzelnen Arbeiten nicht nur optisch wieder ins Blickfeld zu rücken, sondern sie auch inhaltlich wieder neu erfahrbar zu machen. Zeitbezogene Hintergründe werden aufgezeigt, themenbezogene Aussagen und Texte der Künstler zu den Arbeiten beleben das Verstehen. Obschon vom Grundsatz her die meisten Werke in öffentlichen Räumen wie Kirchen, Kapellen, Schulen oder Verwaltungsgebäuden frei zugänglich sind, ist es doch teilweise ratsam, Öffnungszeiten zu beachten oder Besuche anzumelden.

Fotos, im Internet betrachtet, vermitteln einen direkten Eindruck und verschaffen vielen Interessierten einen Zugang zu den Arbeiten, der nicht minder faszinierend ist. Denn die virtuelle Darstellung ermöglicht es dem Betrachter, den Werken so nahe zu kommen, wie dies im originären Umfeld der Gebäude häufig nicht möglich ist. Sie gewährt überraschende Einblicke in vielgestaltige Details, die bei den Ausmaßen der Arbeiten vor Ort manchmal zu übersehen sind. Trotzdem: Ein Foto ist kein Ersatz den persönlichen dreidimensionalen Eindruck vor Ort.

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»Die geistige Potenz der Materie« (Ausschnitt)

Keramisches Flachrelief in farbigen Glasuren und Engoben von Ruth Landmann nach Pierre Teilhard de Chardin in der Aula des städtischen Gymnasiums in Eschweiler, Krs. Aachen, 1971.

Ausschnitt der Bildtafel 3, »Weiterentwicklung zur Zelle in der Biosphäre und Verdichtung«

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Foto: Ruth und Theo M. Landmann Archiv e.V.