Eschweiler Die geistige Potenz der Materie

Erhalten, um zu sehen

Die keramischen Reliefs, Brunnen, Mosaiken, Glasfenster und Fresken von Ruth Landmann und Theo M. Landmann befinden sich im privaten Besitz oder sind in Kirchen und Kapellen, in Schulen und öffentlichen Gebäuden ein fester Bestandteil der innenarchitektonischen Ausgestaltung.

Diese Gebäude werden notwendigerweise renoviert oder saniert, aber auch aufgegeben und verkauft. Dabei ist den heutigen Eigentümern und Verwaltern oft nicht mehr bekannt, wer die Schöpfer der Baukeramiken oder der Glasfenster sind. Zudem sind die Arbeiten nur selten signiert.

Mit der Erstellung der Werkverzeichnisse und der parallel erfolgenden Öffentlichkeitsarbeit will das Landmann-Archiv ein Bewusstsein schaffen, das dazu beiträgt, die Arbeiten zu erhalten. Es wird auch deutlich, dass die Exponate keine Einzelarbeiten sind, sondern Teil eines umfangreichen Gesamtwerkes.

Das Landmann-Archiv hofft, durch die Veröffentlichung seiner Tätigkeit auch auf Arbeiten zu stoßen, von denen es bislang noch keine Kenntnis hat. So soll sich im Laufe der Zeit ein Bild komplettieren, das jederzeit im Internet frei zugänglich zu betrachten ist.

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»Die geistige Potenz der Materie« (Ausschnitt)

Keramisches Flachrelief in farbigen Glasuren und Engoben von Ruth Landmann nach Pierre Teilhard de Chardin in der Aula des städtischen Gymnasiums in Eschweiler, Krs. Aachen, 1971.

Ausschnitt der Bildtafeln 1+2, »Entstehung der Atome aus dem Uratom«, »Entwicklung der Moleküle«

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Foto: Ruth und Theo M. Landmann Archiv e.V.